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«Derart hohe Boni sind in keiner Weise gerechtfertigt!»

Marco SchällmannInterview  mit Marco Schällmann, Präsident der Jungen Schweizer Demokraten NWS, aus der Zeitung «F My School» einer FMS-Klasse am Gymnasium Liestal.

Was sind in Kürze Ihre politischen Ziele?
Das oberste Ziel ist es, die Natur vor weiterer Umweltverschmutzung und „Verbetonierung“ möglichst nachhaltig zu schützen. Unmittelbar damit verbunden ist die Förderung von erneuerbaren Energien und Verhinderung einer übermässigen Einwanderung.

Weiter gilt es die weniger Vermögenden durch höhere Kinderzulagen, ausreichende Renten und ein funktionierendes Sozialsystem zu stützen. Kinder dürfen nicht mehr zur Armutsfalle werden und gegen die Erwerbsarmut („working poor“) muss mit allen Mitteln vorgegangen werden.

Für die Erhaltung unserer Sozialwerke muss den Missbräuchen und den enormen Zahlungen an IV-Bezüger im Ausland Einhalt geboten werden.

Einen Beitritt zur undemokratischen EU darf auf keinen Fall zustande kommen. Wir dürfen unsere direktdemokratischen Rechte nicht für ein bröckelndes System aufgeben!

Was halten Sie vom kapitalistischen Staat?
Wenn mit Kapitalismus die freie Marktwirtschaft gemeint ist, ist dieser mit Einschränkungen zu versehen: Fusionen und Aufkäufe von und durch Grosskonzerne müssen, wenn nicht zwingend nötig, unterbunden werden. Zu fördern ist eine Marktwirtschaft von Klein- und Mittleren Unternehmen, welch ideale Arbeitsbedingungen für die Schweizer Arbeitnehmer bieten. Wasser und Stromversorgung, sowie die Post sind hauptsächlich vom Staat zu verwalten. Ausserstaatliche Monopole und Kartelle sind abzuschaffen.

Die Wirtschaft hat dem Volk zu dienen und nicht das Volk der Wirtschaft!

Finden Sie die Boni, welche beispielsweise UBS-Chefs erhalten gerecht?
So hohe Boni sind meiner Meinung nach in keiner Weise gerechtfertigt. Es ist paradox wenn man sieht, in welchem Zustand sich unsere Sozialwerke befinden und gleichzeitig werden so enorm hohe Boni und Löhne an Einzelpersonen ausbezahlt. Auch sollen Manager, welche volkswirtschaftliche Schäden verursacht haben, finanziell zur Verantwortung gezogen werden.

Wie stehen Sie dazu, dass wohlhabende Bürger mit Steuergeschenken beglückt werden und Normalverdienende mehr Steuern bezahlen müssen?
Ich kann durchaus verstehen, dass man aus diversen Gründen durch Steuervergünstigungen wohlhabendere Personen anlocken will, allerdings muss auch im Steuerwesen Gerechtigkeit bewahrt werden.

Was halten Sie von AKWs?
Das Problem mit der Findung eines Endlagers und der gefährlichen Radioaktivität, sind nicht die einzigen Bedenken, die man im Zusammenhang mit Atomkraftwerken haben muss. AKWs sind nicht CO2-Neutral! Bei der Anreicherung von Uran und bei der Endlagerung werden grössere Mengen an CO2 freigesetzt. Dazu kommt, dass Uran nicht unerschöpflich ist. Die Atomkraft gehört wie auch Erdöl zu den erschöpflichen Energien. Aus diesen Gründen ist ein mittelfristiger Ausstieg aus der Atomenergie anzustreben.

Wie stehen Sie zu Umweltschutz?
Wie bereits erwähnt, ist der Umweltschutz der wichtigste Programmpunkt für mich und auch für die JSD. Als patriotische Partei ist es unsere Pflicht die Heimat zu schützen und Heimatschutz kann man nur durch einen konsequenten Umweltschutz gewährleisten. Bereits habe ich auch schon im Aargauer Grossen Rat, über unseren SD-Grossrat René Kunz, einen Vorstoss eingereicht, um dem Umweltschutz zu mehr Gewicht zu verhelfen. Auch bin ich Mitglied bei Greenpeace und Solarspar, welche sich beide für den Umweltschutz und Erneuerbare Energien im In- und Ausland einsetzen.

Was halten Sie von der SVP?
Ich glaube nicht, dass sich die SVP mit ihrem Spagat zwischen Kapitalismus und Scheinpatriotismus noch lange halten kann. Mit blossem Populismus versuchen sie die Wähler für ihre wirtschaftlichen und eigennützigen Zwecke zu gewinnen. Die Partei ist abhängig von ihren grossen Geldgebern und ich bezweifle, dass man so noch ernsthaft für Volk und Heimat politisieren kann. Von ihrem Zickzack-Kurs ganz zu schweigen. Natürlich gibt es noch andere Bewegungen innerhalb dieser Partei, doch im Grossen und Ganzen ist das der Eindruck, welcher die SVP auf mich macht.

Wenn Sie etwas an unserem Staat ändern könnten, was wäre das?
Das bei allen Entscheidungen immer das Wohl des Volkes Ausschlag gebend ist, und nicht das der Wirtschaft und der Mächtigen.

Kommentare

Kommentar von thepatriot
Datum 16. März 2010 um 19:23

haha…. a few points are just bullshit but others are ok. i guess you sleep in history ;-) cause the most other articles on this site are racist and discriminate people

Kommentar von admin
Datum 16. März 2010 um 20:06

Bitte beachten Sie, dass es sich hier um eine deutschsprachige Seite handelt. Zukünftige Kommentare in anderen Sprachen werden gelöscht. Alle Artikel wurden nochmals überprüft, jedoch wurde keiner gefunden, welcher eine oder mehrere bestimmte Rassen diskriminiert, sprich rassistisch ist. Wenn Sie aber tatsächlich so einen finden, werden wir ihn unverzüglich löschen, da wir uns klar von Rassimus distanzieren und diesen verurteilen.

Kommentar von thepatriot
Datum 18. März 2010 um 17:04

“Würd me so ä asylheim odr dr islamisch zentralrot usenand neh würds protescht hagle obwohl me 100 mol meh belaschtends material würd finde…”
und was ist das??? von wegen nicht rassistisch, solche Äusserungen lassen keinen anderen Schluss zu.

Kommentar von admin
Datum 18. März 2010 um 17:32

Diese Aussage, welche übrigens keinen Funken von Rassismus aufweist, konnte auf unserer Seite nirgends gefunden werden. Offensichtlich können Sie uns keinen rassistischen Artikel vorweisen und wir müssen davon ausgehen, dass ihre Vorwürfe völlig haltlos waren.

Kommentar von Maxi
Datum 27. März 2010 um 13:43

The Patriot esch entweder eifach nor blöd, oder är duet nor so….
wenn uf dere siete öbis illegal esch, denn din ruefmord!

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