Übergriffe in Basel
Der Respekt vor anderen Menschen scheint bei einigen Jugendlichen völlig zu fehlen, wie die folgenden zwei Beispiele zeigen. Die JSD fordert daher von jedem mehr Zivilcourage.
Zwei Jugendliche sind am Sonntagmorgen in Basel auf offener Strasse beraubt worden. Die 17 und 18 Jahre alten Opfer waren um etwa 06.00 Uhr in der Steinentorstrasse unterwegs, als plötzlich zwei Männer mit Messern sie bedrohten.
Die Strassenräuber verlangten auf der Höhe des Hotels «Radisson» Bargeld, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Sie flüchteten mit rund 50 Franken vom einen Opfer und der Armbanduhr des anderen in Richtung Steinenberg. Nun werden Zeugen gesucht. Die Täter werden als 18 bis 25 Jahre alt und 175 bis 180 cm gross beschrieben.
Rund fünfeinhalb Stunden zuvor kam es wenige hundert Meter entfernt zu einem Übergriff auf einen 24-Jährigen. Dieser wurde im Nachtigallenwäldeli von einer Gruppe Jugendlicher geschlagen und einen Abhang hinunter zum Fluss Birsig gestossen, wo er ins Wasser geriet.
Dank der Hilfe eines Kollegen konnte sich der Angegriffene schliesslich aus seiner Lage befreien, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Übergriff passierte kurz nach 00.30 Uhr, als der 24- Jährige mit seinem Kollegen unterwegs war und einer Gruppe von 10 bis 12 Jugendlichen begegnete, die «offenbar sehr aggressiv» waren, wie die Polizei schreibt.
Die beiden jungen Männer wollten flüchten, was aber dem 24- Jährigen nicht gelang, so dass er zur Zielscheibe des gewaltsamen Übergriffs wurde. Die Polizei sucht Zeugen.
Quelle: bazonline.ch
Veröffentlicht: 14. Februar 2010 unter Kultur, Migration.

