«Winterthur» neu eingewandert!
Einwanderung führt zu Übervölkerung, dargestellt am Beispiel Kanton Zürich
Seit 1961 warnt unsere Partei vor den langfristig verheerenden Folgen der übermässigen Einwanderung und Übervölkerung in unser Land. Lange wurden wir als politische Exoten belächelt; heute gibt… uns die Realität vollumfänglich Recht.
Früher kursierte ein Gedicht, von dem ich hier nur einen kurzen, aber wichtigen Teil zitieren will:
«Erst wenn Berge, Wälder, Täler umgegraben, wird der Geldmensch Ruhe haben. Erst dann merkt der letzte Grind, dass wir übervölkert sind!»
Es sind etwa vier Jahrzehnte her; die Schweiz zählte 6 Millionen Menschen. Da prophezeihte uns ein Herr Professor Kneschaurek, dass in der Schweiz dereinst 10 Millionen Menschen wohnen würden. Damals griffen sich fast alle an den Kopf, weil es unvorstellbar war, dass unser Land so viele Menschen ernähren könnte. Und heute – da sind wir bald bei rund 8 Millionen Leuten. Aber der Stress, der Druck auf den einzelnen Menschen, die sozialen Probleme, ökologisch bedenkliche Entwicklungen, nehmen immer mehr zu. Die Bevölkerungszunahme ist in unserem Lande einzig und allein das Produkt der Einwanderung. Und mit der Zustimmung zu den Bilateralen-Verträgen mit der EU haben wir die Einwanderungsbegrenzungs- Möglichkeiten fast vollends aus der eigenen Hand gegeben. Momentan ist es so, dass Jahr für Jahr so viele Menschen einwandern wie die Stadt Winterthur an Gesamtbevölkerung hat. Jedes Jahr stampfen wir in unserem Lande also eine neue Stadt in der Grössenordnung von Winterthur aus dem Boden! Wir stossen mit dieser Bevölkerungswachstumspolitik der Wirtschaft, der FDP, der SP, der CVP und der Grünen an unsere Grenzen und sind nun endgültig dabei, eben diese Grenzen der Vernunft zu überschreiten! Autostau beim Gubrist-Tunnel Täglich vernehmen wir die Staumeldungen vom Gubrist und in der Stadt Zürich bis ins Zürcher Oberland hinein. Mehr Leute brauchen auch immer mehr Autos. Und wir müssen deswegen mehr Strassen bereitstellen. Um dies zu bewerkstelligen, verbetonieren wir mit Hilfe von Einwanderern immer grössere Teile unseres Landes. Um die riesigen Strassen-Verkehrsstaus zu beseitigen, bauen wir ständig neue Strassen und Autobahnen. Die dadurch entstehenden Kosten sind höher als unsere Volkswirtschaft effektiv einnimmt. Ein «Geschäft» ist diese Bevölkerungspolitik schon lange nicht mehr. Wir legen finanziell drauf. Oder noch klarer ausgedrückt: Wir bauen diese neuen Strassen mit Hilfe von Ausländern für immer mehr und neue Einwanderer. Denn eines ist auch klar: Die Zahl der einheimischen Bevölkerung stagniert! «Freie Fahrt für freie Bürger», forderte mal eine Partei. Dies ist heute wegen der zunehmenden Übervölkerung unseres Landes unerfüllbar geworden.
Abgesehen davon, dass mehr Autos nicht nur die Strassen verstopfen, sondern auch mehr Unfälle verursachen und die Luft verpesten – mit all den enormen Kostenfolgen. S-Bahn-Verkehr bricht zusammen Also ab auf die S-Bahn. Weit gefehlt!«Druckete» in der S-Bahn gehört heute zum Alltag. Massen von Leuten werden durch den Zürcher Hauptbahnhof geschleust. Weil wir (wer denn genau?) zu viele Menschen ins Land geholt haben und immer noch holen, respektive holen lassen, kommt auch die Bahn immer mehr an ihre Grenzen. Es braucht beispielsweise mehr Energie, um den Bahnausbau zu forcieren. In unserem SD-Parteiprogramm steht dazu: «…je mehr Energie in ein System eingeführt, umso störungsanfälliger wird es.» In der Tat, es braucht eine kleine Strompanne oder einen Güterwagen, der entgleist, und das ganze zentralistisch geleitete System bricht zusammen – jeweils für mehrere Stunden. Wir sind schlicht und einfach zu viele Leute in unserem kleinen, begrenzten Lebensraum! Stehen im Bus von Uster Also benutzen wir beispielsweise in Zürich das Tram, in Uster oder Dietikon den Bus oder in Dübendorf gar den Oeko-Bus. Auch hier stösst man aber an die Grenzen. Ein Sitzplatzkann nicht mehr immer garantiert werden. Mit der Einwanderung kamen auch dubiose Gestalten ins Land. Busscheiben werden eingeschlagen, Sitzbänke verwüstet, viele (nicht alle!) Jugendliche machen den älteren Leuten nicht mehr Platz; Essen und Trinken im Bus gehört dazu (Abfallproblem). Eigentlich ist es egal, wie wir uns fortbewegen, Menschenmassen auf den Strassen, Menschenmassen in der Bahn, Menschenmassen im Bus und Menschenmassen in der Innenstadt. Überall begegnen wir dem gleichen Problem. Teure Wohnungen wegen der Einwanderung Und all diese Menschen brauchen immer mehr Wohnungen und Häuser. Für Leute mit kleinen und mittleren Einkommen wird «das eigene Häuschen» zur Illusion! Und auch die Wohnungspreise wurden wegen oder dank der Einwanderung in den letzten Jahren massiv in die Höhe getrieben. Ständig mehr Menschen müssen deshalb mit äusserst knappen Finanzmitteln leben. Und die Einkaufscenter schiessen nur so aus dem Boden. Erreichbar sind sie eben mit Bahn, Bus, Auto oder Tram – so toll ist das Einkaufsgefühl auch nicht mehr! Die Stadt- Zentren und die Dörfer leiden ständig mehr darunter. Das mittlere und kleine Gewerbe hat Existenzprobleme.
Dies sind nur einige Folgen unserer ökonomisch, sozial und bevölkerungspolitisch falschen Bevölkerungs- und Wirtschaftspolitik. Abgesehen davon, dass sich immer mehr Menschen schlicht entwurzelt vorkommen und sich mit all den aus der Einwanderung resultierenden Problemen im Stich gelassen fühlen… Überfülltes Zürcher Triemli-Spital Aber halt – wir brauchen doch die Ausländer in unseren Spitälern und Heimen. So tönt es immer wieder von den Regierungsparteien. Ja, es stimmt, es gibt immer mehr ausländisches Pflegepersonal und ausländische Ärzte in den Spitälern. Ich habe dies im Triemli-Spital in Zürich in den letzten Wochen selbst mit verfolgen können. Doch da beisst sich die Katze in den Schwanz. Der Anteil ausländischer Pflegeleistenden und Ärzte liegt etwa bei 50 Prozent. Haben Sie schon einmal in die Betten geschaut? Der Anteil ausländischer Patientinnen und Patienten beträgt ebenfalls um die 50 Prozent! Eigentlich werden diese Medizinal- Leute ins Land geholt, um ihre eigenen Landsleute zu pflegen! Mit einem Einwanderungsstopp bräuchten wir gar nicht so viele Ausländer in unserem Gesundheitswesen. Also SD wählen! Hätte man nur früher auf uns gehört! Seit bald 50 Jahren fordern wir einen Einwanderungsstopp. Das Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU muss deshalb ausser Kraft gesetzt werden. Die freiwillige Ausreise von Ausländern ist zu fördern. Und dann muss auchder Mechanismus gestoppt werden, wonach jeder Eingebürgerte wieder durch einen Neueinwanderer(mit Familiennachzug) ersetzt wird!
Rudolf Keller, e. Nationalrat, Schweizer Demokraten
Veröffentlicht: 26. Januar 2010 unter Kultur, Migration.

