Über Menschenrechte und Islam…
Nach dem das Minarettverbot von manchen Muslimen als menschenrechtsverachtend betitelt wurde, stellt sich die Frage, wie denn der Islam selbst zu diesen Rechten steht.
Viele Muslime in der Schweiz beschwerten sich über das Resultat der Minarett-Initiative. Diese missachte die Religionsfreiheit und somit ein allgemeingültiges Menschenrecht. Die meisten dieser Muslime werden vom Islam aufgrund ihrer Lebensweise nicht mal akzeptiert. Sei dies, weil sie sich nicht an die 5 Säulen des Islam halten (dazu zählen das Fasten im Ramadan oder fünfmal tägliches Beten) oder weil sie die Staatsangehörigkeit eines aus islamischer Sicht ungläubigen Landes beantragen bzw. längst besitzen. Genau diese „gläubigen Muslime“ stören sich am Minarettverbot.
Dass Minarettverbot als Menschenrechtsverletzend zu betiteln ist meines Erachtens eine riesen Frechheit! So verstossen die islamischen Gesetze gegen Unmengen von Menschenrechten. Beispielsweise gegen das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Schliesslich dürfen Menschen im Namen des Gesetzes und somit im Namen Allahs umgebracht werden. Dies zum Beispiel, wenn eine Frau Unzucht treibt. Damit nicht genug. Unzucht aus islamischer Sicht treibt eine Frau sogar, wenn sie von einem Mann vergewaltigt und dadurch schwanger wird. In solchen Fällen, kann eine Muslimin zum Tod durch Steinigung verurteilt werden.
Auch die Meinungsfreiheit wird in vielen islamischen Staaten nicht gewährt. So darf keine Kritik am System oder der Religion geäussert werden. Proteste werden mit Gewalt niedergeschlagen. Ein schönes Beispiel dazu liefert die momentane Situation im Iran.
Auch die Religionsfreiheit wird radikal eingeschränkt. So darf ein Muslim nicht zu einem anderen Glauben konvertieren. Sollte er es trotzdem wagen, kann er sich auf Verfolgung bis zum Tode gefasst machen. So werden sogar Menschen in Europa von gläubigen Muslimen deswegen terrorisiert. Dies geht soweit, dass zurückgebliebene Familienangehörige, in den Herkunftsländern bedroht oder gar ermordet werden. Ich sehe davon ab, noch weitere Beispiele, welche es zu Genüge hat, zu nennen.
Nun mögen die Linken wieder mit dem Argument kommen, es seien Extremisten, welche so denken und handeln. Weit gefehlt! Die „Organisation der islamischen Konferenz“, welcher sämtliche 57 islamischen Staaten angehören, hatte mit der Kairoer Erklärung beschlossen, dass die Gesetzesgrundlagen sämtlicher Mitgliedsstaaten die Scharia ist, welche sich auf die Worte des Korans sowie der Sunna beruft. Ich glaube kaum, dass in sämtlichen 57 Mitgliedsstaaten ausschliesslich islamische Extremisten und Fundamentalisten in der Regierung sind. Somit ist belegt, dass es nicht die Islamisten sind, welche extremistische Taten befürworten, sondern der Islam als Institution.
Diese Muslime in der Schweiz, welche sich jetzt immer noch als Gläubige bezeichnen, sollen sich Gedanken darüber machen, woher sie die Freiheit nehmen, ein Gesetz, welches vom Schweizer Souverän herbeigeführt wurde und die Wahrung der helvetischen Kultur in der Bundesverfassung verankert, als Menschenrechtsverletzend zu bezeichnen!
Roger Lüssi
Veröffentlicht: 29. Dezember 2009 unter Extremismus.

