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Sohn Gottes wird verbannt!

Man traut, wenn man den neusten Ukas der Zürcher Bildungsdirektion liest, seinen Augen kaum: In der Volksschule darf das Christuskind künftig nie mehr «Sohn Gottes» genannt werden.

Ein schlechthin unglaublicher Vorgang veranlasst dazu, das letzte Faktenblatt dieses Jahres nicht dem HarmoS-Konkordat zu widmen. Vielmehr muss die Öffentlichkeit erfahren, wie und warum die Zürcher Bildungsdirektorin Regine Aeppli (SP) die hiesige Volksschule ihrem christlich-abendländischen Fundament entreissen will. Sie tut dies mit Weisungen, was für Weihnachtslieder künftig in der Volksschule noch gesungen werden dürfen.

Verbotene Weihnachtslieder

Weil auch Muslim-Kinder hier die Volksschule besuchen, dürfe – das steht im Zentrum der linken Weihnachtslieder-Vorschrift der Zürcher Bildungsdirektion – an Zürcher Schulen kein Lied mehr gesungen werden, wo Jesus «Gottes Sohn» genannt werde. Weil der Islam Jesus nur als «Propheten» anerkenne. Die Lieder-Weisung soll verhindern, dass «Sonderregelungen» getroffen werden müssten – worunter die linke Bildungsdirektorin wahrscheinlich Dispensationen von muslimischen Kindern versteht, die andernfalls auf Druck ihrer Eltern den Unterricht vor Weihnachten boykottieren könnten. Meldungen, wonach solches geschehen sei, liegen allerdings keine vor.

Seltsame «Religionsfreiheit»

Die linke Bildungsdirektorin Regine Aeppli behauptet, mit ihrer Weihnachtslieder-Weisung die «Religionsfreiheit» so umzusetzen, wie sie in der Bundesverfassung vorgeschrieben sei. «Religionsfreiheit» heisst für sie offenbar Verstümmelung des christlichen Glaubens – mit dem Ziel, den Muslimen Reverenz zu erweisen.

Verboten werden folgende Lieder, in denen Jesus Christus ausdrücklich als Sohn Gottes vorkommt: «Stille Nacht, heilige Nacht», «Alle Jahre wieder kommt das Christuskind», «Der Heiland ist geboren», «Es ist ein Ros entsprungen», «Ihr Kinderlein kommet» und «Oh du selige Nacht». Weiterhin geduldet würden «religionsneutrale» Lieder wie zum Beispiel «Zimetschtern hani gern»…

Antwort: Widerstand!

Auf solch skandalöse Verleugnung des christlich-abendländischen Fundaments unserer Schweiz gibt es nur eine Antwort: Widerstand! Die Lehrer sollen den Index mit den obrigkeitlich verbotenen christlichen Weihnachtsliedern einfach in den Papierkorb werfen und Weihnachten feiern wie bisher. Und die Eltern sollen all jenen Schulpflegern die Abwahl androhen, die die Christentums-feindliche Weisung aus Zürich umsetzen wollen.

Die Schule war nie eine Bekehrungsanstalt für Kinder anderen Glaubens. Aber auch Kinder von Einwanderern dürfen sehen, wie in unserem Land Weihnachten gefeiert wird. Das wäre Integration!

Zwei Nachbemerkungen

Erstens: Einmal mehr erschüttert, dass die Kirchenfunktionäre zu diesem Zürcher Affront einfach schweigen. Gegen das Minarettverbot sind sie zu Felde gezogen. Wenn es um christliche Werte und Traditionen geht, bleiben sie sprachlos.

Und zweitens: Rund um Weihnachten finden an zahllosen Orten Weihnachtskonzerte statt. Be-suchen Sie diese Konzerte zusammen mit Kindern und Enkeln. Bevor linke Ideologen à la Regine Aeppli auf die Idee kommen, als Kotau vor Muslimen auch christliche Musik zu verbieten…

Mit besten Wünschen für gesegnete Weihnachten und zum neuen Jahr.

Ulrich Schlüer

Bild: patriot.ch

Bild: patriot.ch

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