Roma betteln in Zügen
Bettler aus Osteuropa sind neuerdings in Intercity-Zügen unterwegs. Die SBB warnt, sie könnten sehr aggressiv auftreten. Eine weitere negative Folge der Personenfreizügigkeit?
Bettler aus Osteuropa sind neuerdings in Intercity- Zügen der SBB unterwegs, wie am Mittwoch «10 vor 10» berichtete. Die SBB warnt, die Bettler könnten sehr aggressiv auftreten.
Mütter mit Babys auf den Armen, Jugendliche und bis zu zehn Erwachsene, die um Geld in SBB-Intercitys betteln: Gegenüber dem Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens bestätigte SBB-Sprecher Reto Kormann: «In den letzten paar Wochen hat das stark zugenommen.»
Hauptsächlich zwischen Genf und Lausanne
Die SBB warne deshalb ihr Personal vor Bettlern, die vor allem in der Romandie in Fernverkehrszügen unterwegs seien. Die SBB schreibt von einer «markanten Zunahme» organisierter Bettelbanden, hauptsächlich zwischen Genf und Lausanne.
Laut der Waadtländer Polizei handelt es hauptsächlich um Romas aus Rumänien, die in den Zügen betteln. Polizei und SBB raten, kein Geld zu geben, um das Betteln in den Zügen nicht noch zu fördern. Zu Übergriffen der Bettler gegen Passagiere sei es bisher nicht gekommen.
Quelle: bazonline.ch
Veröffentlicht: 21. Oktober 2009 unter Migration.

