Ausnützung der Wählerstimmen im Aargau!
Bei der Beratung des Baugesetzes im Grossen Rat, über welches das aargauische Stimmvolk am 27. September abstimmt, hat Dr. Daniel Heller einen entscheidenden Einfluss genommen. Als Vertreter des Vereins Espace mobilité hat er durch einen in letzter Minute im Grossen Rat eingebrachten Vorstoss dem neuen Baugesetz zum Durchbruch im Rat verholfen. Unter anderem werden Parkplatzrestriktionen bei Einkaufszentren aufgehoben bzw. gelockert. Der „Erfolg“ davon werden ohne Zweifel sein: Noch mehr Einkaufszentren „auf der Grünen Wiese“, dies zu Lasten des Kleingewerbes und der „kleinen Leute“. Einkaufszentren zerstören kleinere Läden in deren Umgebung und Menschen ohne Auto sind die Benachteiligten; dazu gehören Leute, die sich kein Auto leisten können bzw. nicht wegen jeder Kleinigkeit in einen „Konsumtempel“ fahren wollen. Umgekehrt wird aber der Individualverkehr gefördert und damit der Umwelt nachhaltiger und dauernder Schaden zugefügt.
Zu beachten ist, dass im Verein Espace mobilité folgende Grosskonzerne beteiligt sind: Migros, Coop, Maus Frères (Manor und viele andere Gross-Kaufhäuser), Ikea, Möbel Pfister und der Verband der Immobilien-Investoren. Nun gut – ein Grossrat kann auch Interessen von Privatkonzernen vertreten, aber hier liegt der Fall etwas anders. Dr. Heller ist u.a. für die PR-Agentur Farner tätig und diese arbeitet für Espace mobilité und hat von diesen allein für die Monate Mai bis September 14′000 Franken für „geleistet Arbeit“ erhalten. Mit anderen Worten: Hat Dr. Daniel Heller wirklich für seine Wählerinnen und Wähler gehandelt oder vielmehr für seine eigenen Interessen? Ist ein solcher Mann als Grossrat, der das Stimmvolk des Kantons vertreten sollte, noch tragbar? Das Daniel Heller Prinzip: „Gibst Du mir – dann gebe ich Dir“ hat jetzt und zukünftig im Grossen Rat nichts mehr zu suchen! Fazit der SD Aargau: Herr Dr. Daniel Heller, ziehen Sie bitte die Konsequenzen!
Veröffentlicht: 27. August 2009 unter Parteien.

