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1. August-Feier der Schweizer Demokraten

Die Ansprachen der 1. August-Redner kurz zusammen gefasst:

Dragan Najman, unser Badener SD-Grossrat begrüsste die bunt gemischte Gästeschar herzlich und führte als Conférencier bravoureus durch’s Programm. Eine Krawatte oder Fliege trug er dabei nicht. Dass er sich im roten Baumwollleibchen mit grossen weissem Kreuz drauf präsentierte, passte übrigens perfekt zu diesem Anlass.
Sogleich stimmte er mit allen andern zusammen die Nationalhymne an.

Ueli Brasser, SD-Zentralpräsident, liess es sich nicht nehmen in seinen Begrüssungsworten die Mitglieder der schweizerischen Parteileitung vorzustellen (nur wenige fehlten ferienhalber!). Hierbei erklärte er auch – sichtlich mit etwas Wehmut – dass wohl vielen Mitbürgern der politische Kampf der SD bekannt sei und auch geschätzt werde. Zuviele Mitbürger nehmen aber bei Abstimmungen und Wahlen gar nicht mehr teil. Erfreulich sei hingegen, dass sich unter den im Saal Anwesenden doch einige junge Schweizer Patriotinnen und Patrioten befinden. Er wünschte allen eine schöne gemeinsame Feier!

Marco Schällmann, Präsident der JSD Nordwestschweiz, erinnert in seinem Kurzreferat daran, dass nicht alle in der Schweiz lebenden Ausländer in einen Topf zu werfen seien. Jene, die sich den hiesigen Sitten und Lebensgewohnheiten anpassen und ein normales Leben führen, sind zu akzeptieren. Andere hingegen, die aufgrund ihres Verhaltens
meist nur Schwierigkeiten verursachen, müssten ohne langes Hin und Her aus dem Land gewiesen werden. Das erlernen der deutschen Sprache ist bei der Integration ein „Muss“. Zudem ist die Schweiz ein Sonderfall, da bei uns vier Sprachen (deutsch, französisch, italienisch und rätoromanisch) als Landessprachen anerkannt sind.
Unverständlich findet er es, wenn bei uns insbesondere kommunale oder kantonale Behörden, z.B. Informationsschreiben an die Einwohner in 6 bis 10 Sprachen übersetzt werden – um auf diese Art die bei uns lebenden ausländischen „Mitbürger“ zu erreichen.
Die zentralen Bemühungen für eine wirkliche Integration (Sprache erlernen!) müssen von den bei uns lebenden Ausländer selbst kommen und nicht von Behördenseite…

René Kunz, SD-Kantonalpräsident des Kantons Aargau und erstmals vor wenigen Wochen gewählter SD-Grossrat aus Reinach, legte in seinen Ausführungen unter dem Titel – „Meine ersten Erfahrungen im Grossen Rat“ klar dar, dass er als gewählter Volksvertreter eine Verantwortung gegenüber den Mitmenschen, der Natur und insbesondere gegenüber den Tieren zu erfüllen habe. Seit 6 Wochen gehöre er nun dem kantonalen Parlament an und habe schon einige Sitzungen miterlebt. Es sei wichtig, dass es ihm gelungen sei, mit Grossräten aus anderen Parteien erste Kontakte zu knüpfen. Es gehe dabei nicht darum, die Meinung unserer politischen Gegner zu übernehmen: Vielmehr ist es wichtig, auszuloten, wo und bei welchem politischen Sachgeschäft Mehrheiten im Sinne unseres arteiprogramms auszumachen sind. Es sei auch schon bei Abstimmungen vorgekommen, so z.B. bei neuen Arbeitsgesetz, dass die beiden Schweizer Demokraten der arbeitnehmerfreundlichen Seite im Rat zum Siege verholfen haben. Bei Fragen um Recht und Ordnung im Staate unterstützen hingegen die SD-Vertreter eher das bürgerliche Lager.
Die SD haben im Grossen Rat schon einiges zustande gebracht. In diesem Sinne lanciert die Kantonalpartei Aargau seit einigen Tagen auch die Petition – „Tiere sind keine Ware“, die verlangt, dass das finanzielle Engagement des Kantons gegenüber dem kantonalen Tierschutzverein (heute jährlich 33000 Franken) verstärkt, d.h. verdoppelt werden soll. Erfreulicherweise haben die kantonalen Medien sehr positiv über die in letzter Zeit in die Wege geleiteten Aktivitäten, sei es nun diese Petition oder auch die schon eingereichten parlamentarischen Vorstösse der beiden SD-Grossräte, berichtet. Durch kontinuierliche, aufbauende Arbeit im Grossen Rat, wie auch in den einzelnen SD-Bezirkssektionen, lassen sich mit Sicherheit weitere Erfolge realisieren.

SD

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