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«Schweizer» Jugendliche prügeln Deutschen fast tot

Die Attacke von hauptsächlich in der Schweiz wohnhaften Ausländern, fand in München auf einen deutschen Geschäftsmann statt. Almählich führen wohl die Probleme mit Migranten in der Schweiz auch zu einem Verlust des Schweizer Ansehens im Ausland.

Die brutale Tat ereignete sich in der Nähe des Sendlinger Tors in München.

Es ist eine Tat von unglaublicher Brutalität: Am späten Dienstagabend prügelten mehrere Täter einen deutschen Geschäftsmann halb tot – völlig ohne Grund. Es gab keinen Streit, kein Gespräch, die Täter schlugen mit Händen und Füssen so lange auf ihr Opfer ein, bis sie sein Gesicht völlig zertrümmert hatten.

«Ein Amoklauf ohne Waffen»

Die Tat ereignete sich am Sendlinger Tor in München, unter Verdacht stehen fünf Zürcher (u.a. aus Slowenien und Portugal). «Einer der Jugendlichen hat ausgesagt, dass sie einen ‹Kick› gesucht haben», sagt der zuständige Staatsanwalt Laurent Lafleur. Die Jugendlichen sollen zuvor Alkohol getrunken und teilweise Marihuana geraucht haben. «Man kann sich das als eine Art Amoklauf vorstellen, zum Glück nicht mit Waffen», sagte Lafleur. Einer der Schüler habe ausgesagt, die Gruppe habe vorgehabt, «Leute wegzuklatschen».

Den Mann, den sie «weggeklatscht» haben, ist ein 46-jähriger Geschäftsmann aus Nordrhein Westfahlen. Er war auf Geschäftsreise in München und kehrte von einem Essen in sein Hotel zurück. Die Täter fügten ihm einen doppelten Kieferbruch und einen Jochbeinbruch zu. «Sein Gesicht ist deformiert», sagt Andreas Ruch, Mediensprecher der Münchner Polizei. Ausserdem erlitt der Mann einen teilweisen Gedächtnisverlust.

Auf der Flucht weitergeprügelt

Doch damit hatten die minderjährigen Schläger noch nicht genug: Auf ihrer Flucht trafen sie auf einen bulgarischen Studenten, den sie ebenfalls ohne erkennbares Motiv mit Fäusten niederschlugen. Der Student erlitt dabei Hämatome im Gesicht- und Halsbereich. Die Münchner Polizei spricht von einem dritten Opfer, von dem zur Stunde aber noch jede Spur fehlt.

Die Polizei verhaftete die fünf mutmasslichen Täter schliesslich in einem Jugendgästehaus in der Münchner Innenstadt. Die Jugendlichen hatten bis dahin bereits ihre Kleidung gewechselt. Gegen drei von ihnen ermittelt die Münchner Staatsanwaltschaft wegen Verdacht auf versuchten Mord. Sie bleiben bis auf Weiteres in Haft.

Quelle: www.bazonline.ch

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