Der Jugend gehört die Zukunft!
Leicht gekürzte Ansprache der Delegiertenversammlung 2009 von Marco Schällmann, Präsident JSD Nordwestschweiz
Sehr geehrte Damen und Herren, Patrioten und Patriotinnen
Die Tatsache, dass männliche Kriegsführung im 20. Jahrhundert das Leben von Millionen von Menschen forderte, ist für die linken Gleichmacher und Emanzen Grund genug, endlich die Macht für sich zu beanspruchen.
Disziplin, Autorität, Tradition und Verantwortungsbewusstsein gehören der Vergangenheit an, Friede und Verständnis sind an der Tagesordnung. Verständnis für Verbrecher, Vergewaltiger, Kinderschänder und Mörder. „Sie können ja nichts dafür, sie hatten eine schlechte Kindheit, ihr Umfeld hat sie so gemacht“, hört man die verständnisvollen Erklärungsversuche.
Es folgt die Antiautorität; Grenzen werden geöffnet und Tabus gebrochen, eine schöne Welt die der Jugend zum Erbe fällt..
Die Aufgabe der Familie wird je länger je mehr alleine darauf beschränkt, dem Staate neue Steuerzahler zu garantieren. Die Erziehung übernimmt der Staat, so zuvorkommend er ist, selbst in die Hand.
Die Weitergabe von Werten und Anstand, früher ein wichtiger Teil der elterlichen Erziehung, verliert in der heutigen Pseudoerziehung des Staates, durch Kinderhorte und Schulen, an Bedeutung.
Wichtig ist die Freiheit und Selbstverwirklichung des Individuums. Ja nicht zu viele Grenzen, Regeln und Autorität, damit sich der Mensch auch frei entwickeln kann.
Dass immer mehr Menschen Beziehungsunfähig sind, verwundert nicht, wenn man bedenkt, dass das für Beziehungen nötige Urvertrauen in der kaum noch vorhandenen traditionellen Familie gewonnen wird.
Dass praktisch jede zweite Ehe heute geschieden wird, kommt auch nicht von so ungefähr. Menschen vereinsamen und Depressionen machen sich breit. Alkohol und Drogen werden schon im Jugendalter zu einem grossen und ernst zu nehmenden Problem.
Wir stehen also vor einer grossen Herausforderung. Dass der Jugend die Zukunft gehört, ist wohl für alle verständlich. Doch wo wird die Schweiz in den Händen von einer Jugend ohne autoritäre Vorbilder, ohne Tabus, ohne Verantwortungsbewusstsein und ohne Werte wohl enden?
In den links-grünen Schulen suchen die Jugendlichen vergeblich nach starken Vorbilder. Statt die Schüler auf das Leben vorzubereiten, streitet sich die Lehrerschaft lieber darum, ob es jetzt Lehrer- oder LehrerINNENzimmer heissen sollte.
Um die Schweiz als freien und unabhängigen Staat zu erhalten, benötigt es eine starke Jugend, die die traditionellen Werte vertritt, an die Öffentlichkeit trägt und weiter gibt.
Ansetzen muss man dabei einerseits bei den Jugendlichen selbst, andererseits am Schulsystem und ganz wichtig an der Erziehungs- und Familienpolitik!
Für eine nachhaltige Familienpolitik setzen sich die Schweizer Demokraten schon seit Jahren ein, doch um direkt an die Jugendlichen zu gelangen und diese zu überzeugen, braucht es ebenfalls Jugendliche.
Dies haben auch die Schweizer Demokraten erkannt und unterstützen seit 1973 eine eigene Jungpartei, die Jungen Schweizer Demokraten, als deren Vertreter ich heute vor Ihnen stehen darf. Seit dem vergangenen letzten Jahr, steht an deren Spitze eine neue, aktive Parteileitung, welche auch und gerade in den heutigen Tagen auf Ihre Unterstützung angewiesen ist um die vorigen Punkte doch noch zum Positiven zu wenden!
Veröffentlicht: 10. Mai 2009 unter Parteien.

